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Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin

Einstellung auch im Sexualstrafrecht möglich

Die Zielsetzung ist es in allen Fällen, nach Möglichkeit eine geräuschlose Verfahrenserledigung, also Einstellung, im Interesse des Mandanten zu erreichen. Damit wird eine Verfahrensbeendigung ohne gerichtliche Hauptverhandlung angestrebt. Oder anders ausgedrückt: es kommt gar nicht erst zu einer Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft. Der Grund dafür ist meistens in der erfolgreichen Tätigkeit des Strafverteitigers zu sehen. Das spielt für Beschuldigte, die einer Sexualstrafrecht wie etwa des sexuellen Missbraus verdächtigt werden, eine große Rolle.

Voraussetzungen zur geräuschlosen Erledigung prüfen

Zunächst prüfe ich, ob die Voraussetzungen für eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens vorliegen. In diesem Falle beantrage ich über eine Schutzschrift die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Folgt die Staatsanwaltschaft dem Antrag, wird das Verfahren eingestellt. Dann bleibt die Anklageerhebung aus. Folglich endet das Verfahren ohne gerichtlichen Schuldspruch. Näheres dazu finden Sie auch hier.

Der Deal zur Verfahrensbeendigung im Sexualstrafrecht

Wie bereits dargelegt, werde ich als Strafverteidiger zunächst bemüht sein, die Anklageerhebung und somit ein gerichtliches Verfahren zu verhindern. Aber das ist nicht in allen Fällen zu erreichen. Wenn etwa die Beweissituation gegen den Mandanten spricht, wird es wohl zur Anklageerhebung und zu einem gerichtlichen Verfahren kommen. Aber auch nach der Anklageerhebung ist eine Beendigung des Verfahrens bei Gericht mit oder ohne ein schuldsprechendes Urteil möglich. Das erfolgt dann auch geräuschlos. Denn die Medien und andere neugierige Prozessbeobachter bleiben außen vor. Weitere Informationen zum „Deal vor Gericht“ finden Sie hier.