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	<title>Dienstaufsichtsbeschwerde-Archiv - Rechtsanwalt für Strafrecht</title>
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	<description>Investigative Strafverteidigung mit Mut und Verstand</description>
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		<title>Rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Marson]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2013 10:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jurablogs]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Hausdurchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstaufsichtsbeschwerde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst geraume Zeit gegen Unbekannt wegen bandenmäßigen Diebstahls von Edelmetallen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://dost-rechtsanwalt.de/rechtswidrige-hausdurchsuchung-durch-die-staatsanwaltschaft-berlin/">Rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://dost-rechtsanwalt.de">Rechtsanwalt für Strafrecht</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7121" aria-describedby="caption-attachment-7121" style="width: 233px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7121" src="https://dost-rechtsanwalt.de/wp-content/uploads/2017/09/Webseiten-9-233x300.jpg" alt="Rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin, Strafverteidiger, Rechtsanwalt" width="233" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-7121" class="wp-caption-text">Rechtsanwalt Oliver Marson</figcaption></figure>
<h2>Rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin</h2>
<p>Die Berliner <strong>Staatsanwaltschaft</strong> ermittelte zunächst geraume Zeit gegen Unbekannt wegen bandenmäßigen Diebstahls von Edelmetallen in einem Unternehmen.  Während der schleppend geführten Ermittlungen im Jahre 2012 wurden von Zeugen Gerüchte an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet, wer als Täter in Betracht kommen könnte.  Diese Gerüchte nahm die Ermittlungsbehörde zum Anlass, gegen fünf namentlich bekannt gewordene Mitarbeiter des Unternehmens weiter zu ermitteln.  Und dann folgte das: <strong>Eine rechtswidrige <a href="https://dost-rechtsanwalt.de/berufung-und-revision-im-strafrecht/rechtsanwalt-in-der-revision-im-strafrecht/strafloser-besitz-von-kinderpornograpie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hausdurchsuchung</a> durch die Staatsanwaltschaft Berlin</strong>.</p>
<p><a title="§ 102 stpo" href="http://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__102.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">§ 102 StPO</a> regelt, unter welchen Voraussetzungen eine &#8222;Hausdurchsuchung beim Verdächtigen&#8220; zulässig ist. So setzt die Hausdurchsuchung zunächst einmal <strong>Tatverdächtige</strong> voraus. Aber genau an denen fehlte es, denn Gerüchte begründen regelmäßig keinen Tatverdacht. Ungeachtet dessen beantragte die Staatsanwaltschaft Ende 2012  Durchsuchungsbeschlüsse,  die das Amtsgericht Tiergarten auch promt erlassen hat.</p>
<p>Nach Erlass der Durchsuchungsbeschlüsse machte der verantwortliche Staatsanwalt &#8211; Monate später(!) &#8211; sinngemäß aktenkundig, dass die Beweislage <strong>nach wie vor </strong>gegen keinen der Beschuldigten einen <strong>Tatverdacht</strong> zulasse.</p>
<p>Die <strong>Durchsuchungsbeschlüsse</strong> wurden  aber trotzdem vollstreckt. Alle Beschuldigten erlebten die <strong>Durchsuchung</strong> ihrer Anwesen.</p>
<p>Für meinen Mandanten habe ich inzwischen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gem.<strong> § 170 Abs. 2 StPO</strong> beantragt. Und nebenbei  wurde eine <strong>Dienstaufsichtsbeschwerde</strong> gegen den verantwortlichen Staatsanwalt und Richter eingereicht. Nun genießen Beschwerden dieser Art  unter Rechtsanwälten aus tatsächlichen Gründen keinen hohen Stellenwert.  Dennoch ist es ein Achtungszeichen für Behörden und Gerichte, in Zukunft sorgsamer mit den Freiheitsrechten der Bürger umzugehen. Eine rechtswidrige Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft Berlin, München, Hamburg oder durch welche auch immer muss sich niemand bieten lassen.</p>
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