Rechtsanwalt, Anwalt, Strafrecht, sexuelle Nötigung

Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin

Strafverteidiger für sexuelle Misshandlung

Die sexuelle Nötigung bzw. Misshandlung steht gemeinsam mit der Vergewaltigung in einer Strafrechtsnorm unter Strafandrohung. Hierbei  werden sexuelle Handlungen unter Strafe gestellt, die der Täter gegen das Opfer erzwingt. Es liegt also keine einvernehmliche Handlungsweise zwischen den Personen vor. Die Begrifflichkeit wurde in § 177 StGB 2016 von „Nötigung“ in „Misshandlung“ geändert. Die Vergewaltigung verlangt anders als bei der sexuellen Misshandlung das Eindringen in den Körper (Beischlaf) oder zumindest beischlafähnliche Handlungen.

Die sexuelle Nötigung bzw. Misshandlung kritisch prüfen

Nicht jede angezeigte sexuelle Misshandlung entpuppt sich als wahr. Suchen Sie sich einen Strafverteidiger, der mit absoluter Skepsis an jede Aussage eines angeblichen Tatopfers herangeht. Denn nichts ist als wahr hinzunehmen, alles gehört auf den Prüfstand. Daher sollte ein übereiltes und eventuell falsches Geständnis keine Priorität haben. Denn anschließend könnten sie  es bereuen.

Den Strafverteidiger wählen

Dem Rechtsanwalt wird in einem solchen Strafverfahren besonders  professionelle Verteidigung abverlangt. Denn hier ist Courage und nochmals Courage gefordert. Für den Rechtsanwalt hat es kein kein Tabu zu geben, vermeintliche Opfer ohne Rücksicht und schonungslos zu befragen. Deshalb zählen auch die Meinung der Öffentlichkeit oder (falsche) Moralvorstellungen für den Strafverteidiger nicht. Weil eben schonungslose Zeugenbefragungen gefordert sind. Denn im Vordergrund steht die immer wieder schwierige Prüfung der Glaubhaftigkeit der Aussagen von vermeintlichen Opfern. Auch kindliche Zeugenvernehmungen sind davon nicht ausgeschlossen.

Optimale Strafverteidigung organisieren

Sobald bekannt wird, wonach Ihnen sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, suchen Sie einen Anwalt auf. Denn um so eher ein Strafverteidiger eingeschaltet wird um so höher ist der mögliche Erfolg der Strafverteidigung. Gehen Sie deshalb nicht zur Polizei. Statt dessen gehen Sie zum Anwalt. Machen Sie von Ihrem Aussageverweigerungsrecht bei den Ermittlungsbehörden Gebrauch. Sollte eine Festnahme erfolgen oder eine Hausdurchsuchung stattfinden, verlangen Sie sofort die Kontaktaufnahme zum einem Anwalt.

Geräuschlose Verfahrenserledigung

Ziel des Strafverteidigers ist es, die Einstellung des Ermittlungsverfahrens zu erreichen. In diesem Fall kommt es nicht zur Anklageerhebung und Gerichtsverhandlung. Ist das nicht abzuwenden, bleibt der Deal, um das Verfahren geräuschlos zu beenden.

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